Mittwoch, 24. November 2010

Jean Paul Sartre

Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen." Jean Paul Sartre

Sonntag, 7. November 2010

Zitate & Aphorismen von Bertrand Russell

"Manche Menschen würden eher sterben als nachzudenken.
Und sie tun es auch."

"Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, daß die Qualen von Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden."

"Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst."

"Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse."

"Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte."

"Unsere Instinkte wirken nach zwei Richtungen - die eine strebt die Förderung unseres eigenen Lebens und das unserer Nachkommen an, die andere will das Dasein vermeintlicher Konkurrenten beeinträchtigen. Die erste umfaßt Lebensfreude, Liebe und Kunst, die, psychologisch gesehen, in der Liebe wurzelt. Zur zweiten gehören Wetteifer, Patriotismus und Krieg. Die herkömmliche Moral tut alles, um die erste zu unterdrücken und die zweite zu fördern."
(Anleitungen zur Skepsis)

"Es ist möglich, daß sich die Menschheit an der Schwelle eines goldenen Zeitalters befindet, wenn dies jedoch der Fall ist, muß zuerst der Drache getötet werden, der den Eingang bewacht, und dieser Drache ist die Religion. "
('Warum ich kein Christ bin')

"In der Weltpolitik spritzt mancher, der sich als Feuerwehrmann ausgibt, mit Benzin."

"Angst ist die Hauptquelle des Aberglaubens und eine der Hauptquellen der Grausamkeit."

Bertrand Russell

Dienstag, 2. November 2010

Wen fütterst Du?

Eine indianische Legende besagt, an einem Abend vor dem Lagerfeuer erzählte ein alter Cherokee-Indianer seinem Enkel die Geschichte über den Kampf, der in allen Menschen vorgeht.
Er sagte: „Mein Sohn, der Kampf zwischen zwei Wölfen findet in uns allen statt.
Einer ist das Böse. Es ist Zorn, Neid, Eifersucht, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Missgunst, Minderwertigkeit, Lügen, falscher Stolz, Überheblichkeit und Egoismus.
Der andere ist das Gute. Es ist Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Bescheidenheit, Güte, Nächstenliebe, Mitgefühl, Grosszügigkeit, Wahrheit, Weisheit, Einfühlungsvermögen und Glaube.“
Der Enkel dachte für einen Moment darüber nach und fragte den Grossvater: „Welcher Wolf gewinnt?“
Der alte Indianer antwortete: „Der den du mit Futter versorgst.“